Kalabrien

Der Weinbau kam mit den Griechen vor über 2500 Jahren nach Kalabrien, blühte unter den Römern richtig auf und ist heute ein wesentlicher Bestandteil der hiesigen Wirtschaft, wenn auch die gesamte Rebflächenzahl geringer ausfällt, als in den Nachbarregionen. Kalabrien liegt eingebettet zwischen dem Ionischen sowie dem Tyrrhenischen Meer, wodurch die Trauben, trotz hoher Temperaturen, gut ausreifen können. Im Landesinneren wechseln sich Täler und Gebirgszüge ab, was sich ebenfalls günstig auf die Rebstöcke auswirkt. Kalabrien ist vorwiegend für seine Rotweine bekannt. Die bekannteste Traubenart ist Gaglioppo, eine autochthone Sorte, die robuste Weine mit einem höheren Zuckeranteil hervorbringt.